Kalorienarme Getränke: Durstlöscher für Figurbewusste

Viele Menschen sind frustriert darüber, dass sie penibel auf ihre Ernährung achten oder sogar eine Diät machen und dabei hungern, aber dennoch kaum oder gar kein Gewicht verlieren – dabei vergessen sie oft, die Getränke, die sie zu sich nehmen, zu berücksichtigen. Denn manche Getränke sind echte Kalorienfallen, und oft kommt es vor, dass jemand mit Getränken mehr Kalorien zu sich nimmt als mit allem, was er an einem Tag isst. Dabei machen Getränke uns nicht einmal satt, da das Gehirn nur feste Nahrung als Sattmacher wahrnimmt. Wer also schlank sein möchte, muss darauf achten, kalorienarme Getränke zu trinken.

Flüssige Kalorienbomben: Kalorienhaltige Getränke im Überblick

Echte Kalorienbomben sind gezuckerte Softdrinks wie Limonaden, Cola und die meisten Energydrinks. Noch heimtückischer ist Alkohol wie Wein, Sekt, Bier – aber vor allem Cocktails, denn in diesen köstlichen, oft exotischen Drinks wird schließlich Alkohol mit anderen sehr kalorienreichen Zutaten wie Sahne, Zucker, Sirup oder Saft gemischt.

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Saft? Gilt Fruchtsaft mit einem Fruchtgehalt von 100 Prozent nicht als sehr gesund? Das stimmt durchaus, schließlich ist Fruchtsaft pures Obst – allerdings muss er auch als solches betrachtet werden, und damit als Mahlzeit. Wer also ein Glas Orangensaft getrunken hat, hat eine kleine Mahlzeit zu sich genommen, ebenso bei einem Glas Milch oder Milchshake.

Diese Kalorientabelle für Getränke soll einen Überblick über den Kaloriengehalt verschiedener Getränke liefern. Sie ist sortiert von vielen nach wenigen Kalorien.

Getränk Kilokalorien pro Portion (250 ml)
Hugo 280 kcal
Vanillemilchshake 280 kcal
Pina Colada 233 kcal
Rotwein 213 kcal
Weißwein 188 kcal
Apfelsaft 115 kcal
Red Bull 113 kcal
Orangensaft 108 kcal
Coca Cola 105 kcal
Weizenbier 100 kcal
Zitronenlimonade/Sprite 94 kcal
Latte Macchiato (mit Vollmilch) 75 kcal
Apfelschorle (fertig gemischt) 58 kcal
Unicity Matcha 20 kcal
Kaffee (Schwarz, ohne Zucker) 5 kcal
Grüner Tee 3 kcal
Früchtetee 3 kcal
Schwarzer Tee 3 kcal
Coca Cola Light 1 kcal
Wasser 0 kcal

Mit kalorienarmen Getränken schlank werden und bleiben

Sie sehen also: Getränke können ganz schon gemein sein. Wer eine Flasche Rotwein trinkt, hat die Hälfte der täglichen Kalorienempfehlung von 1000 kcal pro Tag zu sich genommen und ein (mittelgroßer) Vanillemilchshake ist mindestens ein vollwertiges Dessert, oder auch schon ein kleines Frühstück. Schwarzer Tee, grüner Tee und Kaffee hingegen sind zumindest was die Kalorien angeht nicht bedenklich (hier sollte man eher mit dem Koffeingehalt aufpassen – und natürlich bedenken, dass ein Kaffee auch schnell viele Kalorien haben kann, wenn er mit Milch und Zucker getrunken wird).

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Für den Energiekick beim Sport oder einfach im Alltag ist Unicity Matcha mit Matchapulver eine deutlich kalorienärmere Variante zu anderen zuckerhaltigen Energydrinks, die sich alle etwa auf dem Niveau von Red Bull befinden.

Die beste Möglichkeit, einfach nur seinen Durst zu löschen, bietet immer noch Wasser und auch Früchtetee ist eine super Alternative zu Softdrinks.

Und wer Wasser ohne Geschmack langweilig findet, kann etwas Fruchtsaft hineinmischen – das ergibt eine selbstgemachte Fruchtsaftschorle, bei welcher man das Mischungsverhältnis und somit den Kaloriengehalt selbst in der Hand hat.

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, kalorienbewusst zu trinken – und die gute Nachricht zum Schluss: Mit kalorienreichen Getränken ist es wie mit Schokolade, Kuchen, Fast Food und anderen kleinen Sünden: Man sollte es nicht übertreiben, aber hin und wieder ist natürlich auch ein Glas Cola oder Wein erlaubt und selbstverständlich muss der Cocktail nicht für immer aus dem Abendprogramm gestrichen werden. Nur ob noch ein zweiter und dritter folgen soll, sollte man sich ernsthaft fragen.

Die Wundermittel in Matcha und anderen grünen Tees: Wissenswertes über Catechine

Grüner Tee enthält sie und sie leisten wichtige Dienste für unsere Gesundheit – aber was genau sind eigentlich Catechine und welche positiven Wirkungen haben sie auf unseren Körper?

Was sind Catechine und wie wirken sie auf den Körper?

Catechine sind Bitterstoffe aus Pflanzen und gehören zur Gruppe der Flavonoide, die wiederum zur übergeordneten Gattung der Polyphenole gehören. Besonders bekannt sind sie für ihre starken Fähigkeiten als Radikalfänger.

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Freie Radikale werden im Körper gebildet, indem UV-Strahlung, Schadstoffe oder Chemikalien auf ihn einwirken. Gibt es zu viele freie Radikale im Körper, so werden die Zellen geschädigt, es kommt zu verfrühten Alterserscheinungen und auch die Entstehung einiger Krankheiten, besonders solche, die das Herz-Kreislaufsystem betroffen, werden häufig mit einem Übermaß an freien Radikalen im Körper in Verbindung gebracht. Catechine fangen diese Radikale ab und hemmen so ihre schädliche Wirkung – ein natürlicher Anti-Aging Effekt, und zugleich eine wirksame Unterstützung bei der Vermeidung von Krankheiten.

Weiterhin sollen Catechine auch die Senkung des Cholesterinspiegels unterstützen, das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle senken, zur Vorbeugung von Parkinson und Alzheimer sowie zur Verhinderung von Karies beitragen sowie bei Durchfall helfen, indem sie Durchfall verursachende Bakterien hemmen.

EGCG im Matcha Tee: Ein ganz besonderes Catechin

Als besonders wertvolles Catechin gilt das Epigallocatechin-Gallat (besser bekannt als EGCG), welches zwar in jedem grünen Tee enthalten ist, aber dessen Konzentration im Matcha Pulver deutlich höher ist als in anderen Grünteesorten.

In den letzten Jahren hat sich besonders die Krebsforschung mit diesem Stoff auseinandergesetzt. Experimente an Tieren zeigten, dass EGCG die Tumorvergrößerung und die Bildung von Metastasen hemme und auch der Entstehung eines Tumors vorbeuge. Dazu muss jedoch gesagt werden, dass die Forschungen hier zwar interessante Ergebnisse liefern, aber noch am Anfang stehen und Matcha Tee  zu trinken natürlich niemals eine Krebstherapie ersetzen, sondern nur ergänzen kann.

In welchen Lebensmitteln sind Catechine enthalten?

Tatsächlich finden sich Catechine vor allem im grünen Tee, wo sie 30 bis 40 Prozent des Gewichts der getrockneten Teeblätter ausmachen. Somit ist grüner Tee das Lebensmittel, welches die konzentrierteste Menge an Catechinen enthält.

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Außerdem sind auch in Weintrauben, Äpfeln und Birnen Catechine enthalten. Da die Schalen reicher an Catechinen sind als die geschälten Früchte, sollten diese Obstsorten wenn möglich immer mit Schale gegessen werden. Eine gute Nachricht für Schokofans und Weintrinker am Schluss: Auch dunkle Schokolade und Rotwein enthalten Catechine. Wars also mal wieder eine Tafel oder ein Glas zu viel, lässt sich zumindest mit Catechinen gut für die kleine Sünde argumentieren.

Matcha Eis selber machen: Eine exotische und gesunde Erfrischung

Sommerzeit ist Speiseeiszeit – ob eine leckere Eistüte für unterwegs, ein köstlicher Eisbecher im Café, garniert mit Sahne, Früchten, Soßen und Streuseln oder ein knackiges Eis am Stiel aus dem Supermarkt: Eis ist einfach eine tolle und unglaublich beliebte Süßspeise, die fleißig gefuttert wird: Etwa acht Liter oder 110 Kugeln gönnen wir uns durchschnittlich pro Jahr.

Aber so lecker und exotisch all die Sorten im Handel oder im Eiscafé auch sein mögen – Matcha Eis gibt’s bisher nirgendwo zu kaufen. Schade, passt doch der zarte Geschmack des Teepulvers hervorragend zu Süßspeisen. Andererseits ist so ein Matcha Eis, vorausgesetzt man ist im Besitz einer Eismaschine, im Nu selbst gemacht. Wer keine Eismaschine hat, mischt sich einfach die schnelle Variante, die am Ende des Artikels beschrieben wird.

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Selbstgemachtes Matcha Eis: Das Rezept

Die Grundzutaten für etwa einen Liter Matcha-Eiscreme sind:

  • 400 Milliliter Milch
  • 400 Milliliter Sahne
  • 35 Gramm Zucker
  • 35 Gramm Glukosesirup
  • 10 Gramm Matchapulver
  • 4 Eigelb
  • eine Prise Salz

Verrühren Sie zunächst das Matchapulver mit etwas Milch und geben Sie die restliche Milch zusammen mit dem Zucker, dem Salz und dem Glukosesirup in einen Topf. Anschließend kommt noch die grüne Matchaflüssigkeit dazu. Die Masse wird nun erhitzt und dabei ausgiebig mit dem Schneebesen gerührt, damit sich alle Zutaten gut verteilen können.

Die Eigelbe werden in einer Schüssel geschlagen. Geben Sie etwas von der heißen Milchflüssigkeit hinzu, rühren Sie gut um und geben Sie dann alles in den Kochtopf, wo es bei niedriger Hitze weiterköchelt. Auf keinen Fall darf die Mischung zu stark kochen, da sonst die Eier flocken. Sie soll nur etwas cremig werden.

Geben Sie derweil die Schlagsahne in eine große Schüssel und lassen Sie dann die cremige Masse durch ein Sieb in die Sahne laufen. Nun wird alles nur noch kräftig umgerührt und für etwa einen Tag kaltgestellt.

Am nächsten Tag kann die Matcha Masse in der Eismaschine zu einem Speiseeis verarbeitet werden.

Matcha Eis – die besonders schnelle Variante

Es gibt eine noch viel einfachere Variante, Matcha Eis zu machen: Kaufen Sie sich einfach eine große Packung Vanilleeis, geben Sie es in eine Schüssel, lassen Sie es etwas weich und cremig werden. Geben Sie nun einfach etwas Matcha Pulver – etwa drei bis vier Esslöffel – auf das Eis und rühren Sie das Ganze mit einem Mixer oder einer Küchenmaschine um.

Ob ausführliche oder schnelle Variante – viel Spaß beim Herstellen und Essen ihrer Matcha Eiscreme!

Koffeinhaltig, aber gut bekömmlich: Warum Matcha anders wirkt als Kaffee

Beide sind koffeinhaltig und gelten als effektive Wachwacher, und dennoch unterscheiden sie sich grundlegend: Der altbewährte Kaffee und der japanische Grüntee Matcha, der ihm seit einiger Zeit ganz schön Konkurrenz macht.

Das hat gute Gründe: Matcha schmeckt nicht nur milder und ist deshalb vor allem für Menschen eine tolle Alternative, die mit dem herben, bitteren Kaffeegeschmack ein Problem haben, sondern ist trotz seines recht hohen Koffeingehaltes gesund, gut verträglich und macht nicht nur wach, sondern sorgt zugleich auch für Entspannung.

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Koffeinwirkung in Kaffee und Matcha: Wo liegt der Unterschied?

Kein Wunder, dass vor allem Menschen, die morgens nur schlecht wach werden, das Haus nicht verlassen möchten, ohne vorher ihren Kaffee getrunken zu haben. Denn Kaffee wird besonders für seinen schnellen und starken wachmachenden Effekt hoch gepriesen. Vor allem Espresso, der Koffein in hoher Konzentration  enthält, wirkt sehr schnell. Das Problem ist, dass dieser Effekt auch sehr schnell wieder nachlässt. Viele Kaffeetrinker werden die typische Nervosität kennen, die von der nachlassenden Kaffeewirkung kommt und sie dazu veranlasst, eine weitere Tasse zu trinken.

Wer stattdessen Matcha Tee trinkt, verspürt die wachmachende Wirkung erst später, aber dafür hält sie auch länger an. Matchatrinker werden nach kurzer Zeit nicht nervös, weil sie eine weitere Portion brauchen, sondern können entspannt und konzentriert arbeiten.

Wie kommt diese unterschiedliche Wirkung zustande?

Das Koffein in Kaffee und im Matcha Tee ist an unterschiedliche Stoffe gebunden: In Kaffee an einen Chlorogensäure-Kalium-Komplex, im Tee an Polyphenole.

Der Chlorogensäure-Kalium-Komplex setzt das Koffein sofort frei, sobald es mit der Magensäure in Berührung kommt. Die Polyphenole hingegen binden es solange, bis beides im Darm angekommen ist. Erst jetzt gelangt das Koffein ins Blut und kann wirken – dafür eben aber auch anhaltender.

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Grüner Tee allgemein und Matcha im Besonderen enthält außerdem die Aminosäure L-Theanin, welche die Wirkung des Koffeins nicht nur abmildert, sondern vor allem in Kombination mit ihm sehr positiv wirken soll, zum Beispiel im psychischen Bereich auf die Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie gegen Stress und Anspannung. Aber auch in physischer Hinsicht soll die Koffein-L-Theanin-Mischung gut sein, etwa für Lungen, Bronchien, das Herzkreislaufsystem, die Nieren und viele weitere Organe und Vorgänge im Körper.

Matcha oder Kaffee? Wie wärs mit Matcha und Kaffee!

Wer morgens müde ist, möchte natürlich nicht irgendwann wach werden, sondern möglichst bald. Außerdem lieben viele Menschen auch einfach den herben, würzigen Geschmack von Kaffee und echte Feinschmecker schwören auf ihre Lieblingssorten.

Deshalb sagt auch niemand, dass man Kaffee komplett gegen Matcha Tee austauschen soll, denn schließlich können sich die beiden Energielieferanten wunderbar ergänzen – wie wäre es zum Beispiel zuhause mit einer Tasse Kaffee und nach Ankunft in der Arbeit mit einer Portion Matcha, welcher dann noch Zeit hat, seine Wirkung zu entfalten, bevor Sie wieder müde werden? Am Nachmittag können Sie ja abwechseln: Mal ein leckerer Cappuccino, dann wieder ein köstlicher Matcha Latte.

Die Haltbarkeit und richtige Lagerung von Matcha Tee

Matcha Teepulver ist eine seltene und preisintensive Köstlichkeit mit ganz besonderem Geschmack. Die Frage nach der richtigen Lagerung und der Haltbarkeit von Matcha ist deshalb sehr wichtig – denn wer möchte sich schon auf eine Tasse wohltuenden Matcha Tee freuen und dann enttäuscht feststellen, dass der teuer erworbene Tee inzwischen fad geworden ist?

Matcha Pulver richtig lagern: Luftdicht verpackt im Kühlschrank

Der beste Lagerort für Matcha Pulver ist der Kühlschrank, da es dort kühl und dunkel, Matcha aber sehr wärmeempfindlich ist und dadurch bei warmen Temperaturen schnell sein intensives und einzigartiges Aroma verliert.

Wichtig ist, dass der Tee im Kühlschrank in einer luftdichten Verpackung, zum Beispiel in der verschweißten Originalverpackung oder in einer Aluminiumdose, aufbewahrt wird. Möchten Sie den Tee verwenden, so achten Sie darauf, dass Sie ihn nur sehr kurz aus dem Kühlschrank nehmen und öffnen, denn der Temperaturunterschied und die Luft könnten dafür sorgen, dass das Pulver Feuchtigkeit zieht und dadurch klumpig wird.

Wird Matcha Pulver schlecht? Die Haltbarkeit von Matcha Tee

Prinzipiell gilt: Schlecht im Sinne von verdorben und ungenießbar wird Matcha nicht, da müssen Sie sich keine Sorgen machen. Was jedoch leicht passieren kann, ist, dass das Pulver seinen Geschmack ganz oder teilweise verliert und eben weniger gut oder gar nicht mehr gut schmeckt.

Als Richtlinie gilt, noch nicht angebrochenes Matcha Pulver in Originalverpackung nicht länger als ein Jahr aufzubewahren und es nach Anbruch innerhalb von einem Monat zu verbrauchen.

Sollte das nicht gelingen, ist das halb so schlimm. Zwar schmeckt purer Matcha Tee dann nicht mehr so, wie Sie es von einem hochwertigen Matcha erwarten, jedoch können Sie das in seinem Aroma beeinträchtige Pulver problemlos für Smoothies, Shakes und ähnliche Getränke oder auch zum Backen und Kochen verwenden. Schließlich wird das Pulver auf dieser Weise ohnehin mit anderen Geschmacksrichtungen kombiniert und ein hocharomatischer Matcha Tee könnte hier nicht vollends zur Entfaltung gelangen.

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Matcha Pulver: Bereits beim Kauf auf Qualität achten

Richtige Lagerung und Beachtung der Haltbarkeit werden nicht helfen, wenn der Tee bereits beim Kauf abgestanden oder minderwertig ist. Achten Sie deshalb darauf, Matcha Pulver beim Qualitätshersteller zu kaufen. Hochwertiges Matcha Pulver erkennt man daran, dass es in einer luftdicht verschweißten und lichtgeschützten Verpackung verkauft wird – genau so wie Unicity Matcha.

Kräuter- und Früchtetees beliebter denn je

Noch nie wurde in Deutschland so viel Kräuter- und Früchtetee getrunken wie in 2015. Mit 13,1 Mrd. Tassen konsumierten die Bundesbürger 3 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie die Marktzahlen der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. (WKF) belegen. Mit insgesamt 39.249 Tonnen unterstreicht dieses Absatzhoch trotz eines recht milden Winters die zunehmende Beliebtheit dieser Tees im Segment der Getränke.

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Deutlicher Zuwachs bei nicht-aromatisierten Kräuterteemischungen

Mit einer Steigerung von 13,4 Prozent haben vor allem die nicht-aromatisierten Kräuterteemischungen gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Der Gesamtanteil der Mischungen bei Kräuter- und Früchtetees konnte so um 4,8 Prozent auf 48 Prozent ausgebaut werden. Besonders facettenreich zeigt sich die nahezu unendliche Geschmacks- und Angebotsvielfalt, die dieses Getränk für alle Gelegenheiten, bei Jung und Alt, ob heiß oder kalt und egal zu welcher Jahreszeit so attraktiv macht. „Die vielfältigen Kräuter- und Früchtetees sind beliebter denn je“, so Dr. Monika Beutgen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. „Mit unserem Naturprodukt treffen wir genau den Wunsch der Verbraucher nach mehr Regionalität und Natürlichkeit bei Lebensmitteln.“

Pfefferminze weiterhin beliebteste Sorte

Auf der Beliebtheitsskala der Deutschen liegt die Monosorte Pfefferminze weiterhin vorne. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sie um 2,8 Prozent auf 5.792 Tonnen zulegen. Aber nicht nur als Monotee ist die Pfefferminze äußerst beliebt, auch in Mischungen unterschiedlicher Minzen oder in Kombination mit Zitrusfrüchten kommt ihr eine große Bedeutung zu. Fenchel, auf Platz 2, bleibt weitestgehend unverändert mit 4.290 Tonnen. Platz 3 der Monosorten belegt die Kamille mit einem leichten Zuwachs von 1 Prozent auf 4.136 Tonnen. Die drei Klassiker sind seit vielen Jahren die beliebtesten Kräutertees. Hagebutte und Hibiskus haben mit 5,4 Prozent und 2.108 Tonnen ihren Anteil gehalten. Eine Dürreperiode in Südafrika führte zu Ernteverlusten und somit zu einem eingeschränkten Angebot von Rooibos. In der Folge ver-ringerte sich der Absatz dieser Teesorte. Dennoch erfreulich: Grüner Rooibos wird wesentlich häufiger getrunken als noch im Jahr zuvor. Der Absatz von Mate legte deutlich zu (+ 6,9 Prozent) und stabilisierte sich mit einem Absatz von 600 Tonnen. Weitere kleinere Kräuterteesorten, wie z.B. Ingwer und Melisse, haben weiter an Bedeutung gewonnen und sind insgesamt um 11,3 Prozent gewachsen.

Der Anteil der Kräuter- und Früchtetees aus biologischem Anbau ist um gut 140 Tonnen auf 2.355 Tonnen gestiegen. Der Anteil am Gesamtmarkt für Kräuter- und Früchtetees liegt damit bei 6 Prozent.

Sorte 2015                  Absatz in Tonnen 2015 Veränderung zu 2014

Kräuter- und Früchtetee gesamt     39.249                + 3,0 % 
Kräuter und Früchtetee Mono        20.410                + 1,4 % 
Pfefferminze                       5.792                 + 2,8 % 
Fenchel                            4.290                 + 0,2 % 
Kamille                            4.136                 + 1,0 % 
Rotbusch/Rooibos                   2.709                 - 2,4 % 
Hagebutte/Hibiskus                 2.108                 - 0,1 % 
Sonstige                           1.375                 + 11,3 % 
Kräuter- und Früchtetee-Mischungen 18.839                + 4,8 % 
aromatisiert                       12.015                + 0,5 % 
nicht-aromatisiert                 6.824                 + 13,4 %
Alle Sorten Anteil am Markt
Bio-Anteil                         2.355                   6 %

Gute Aussichten für 2016

Für das laufende Jahr 2016 ist die WKF sehr optimistisch. Mit besonderem Augenmerk auf den Lifestyle-Trend „Natur“ werden dem Markt mit zahlreichen Kreationen neue Impulse gegeben. So sollen Kräuter- und Früchtetees auch in diesem Jahr der ideale Begleiter für jeden Tag sein: unkompliziert und abwechslungsreich.

Sport machen leicht gemacht – lockeres Training und purzelnde Pfunde

Bewegung ist nicht nur für die allgemeine Gesundheit sehr wichtig, sondern vor allem auch bei Übergewicht das beste Mittel zum Abnehmen. Doch Sport zu treiben, fällt vielen Menschen schwer – vor allem auch deswegen, weil sie sich unter Sport schweißtreibende Anstrengung vorstellen. Doch das muss nicht sein, es gibt auch einfache und angenehme Sportübungen, die leicht in jeden Alltag integrierbar sind, nicht viel Zeit in Anspruch nehmen und vor allem mit den richtigen Energielieferanten nur wenig Anstrengung erfordern.

Schnelle und leichte Sportübungen für Zuhause

Nur fünf bis zehn Minuten dauert dieses kleine Sportprogramm. Nehmen Sie sich täglich die Zeit dazu, diese Übungen zu machen und einige Male zu wiederholen und Sie werden schon bald Muskeln aufbauen, die für mehr Fettverbrennung sorgen. Am besten ist es, wenn Sie am Wochenende oder an freien Tagen eine halbe Stunde einplanen, um die Übungen öfter zu wiederholen und so noch effektivere Ergebnisse zu erzielen.

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  • Legen Sie sich auf den Rücken, strecken Sie die Beine geschlossen von sich, heben Sie die Beine nach oben und senken Sie sie dann langsam wieder ab, ohne den Boden zu berühren.
  • Stellen Sie sich auf alle Viere. Strecken Sie das linke Bein nach hinten und den rechten Arm nach vorne und stellen Sie die Gliedmaßen dann wieder in die ursprüngliche Position. Tauschen Sie jeweils die Seite.
  • Legen Sie sich auf den Rücken, winkeln Sie die Beine an und legen Sie die Arme neben den Oberkörper. Heben Sie nun das Becken, bis Ihr Körper von den Schultern bis zu den Knien eine gerade Linie bildet, und senken Sie es dann wieder.
  • Stellen Sie sich aufrecht hin, gehen Sie in die Knie und von dort aus wieder in die aufrechte Position. Die Arme sind dabei nach vorne gestreckt.
  • Legen Sie sich auf die rechte Seite, winkeln Sie die Beine an und stützen Sie sich auf den Unterarm. Führen Sie Ihren linken Arm unter dem linken Bein durch, sodass sich das Handgelenk kurz über dem Knöchel befindet, und heben Sie das Bein. Wechseln Sie nach einigen Wiederholungen die Seiten.

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Gesunde Energielieferanten für bessere Ergebnisse

Mit gesunden Energielieferanten in Form von Getränken und Snacks werden diese Sportübungen für zuhause schnell zu einem Klacks. Der wohl bekannteste Energiespender ist die Banane, die schnelle und leicht bekömmliche Kohlenhydrate liefert. Sie ist vor allem deswegen so empfehlenswert als Sportsnack, weil sie wenige Ballaststoffe enthält, die die Verdauung erschweren und deshalb beim Sport ungünstig sind. Ein super Sportdrink ist Unicity Matcha, am besten kalt genossen. Das erfrischende Getränk sorgt mit seinen natürlichen Zutaten wie Matchatee Pulver, Blaubeeren und Guarana dafür, dass Sie sich fit und wach fühlen und beim Sport mehr Motivation an den Tag legen. Da der Drink übrigens auch den Stoffwechsel ankurbelt, ist er fürs Abnehmen generell sehr sinnvoll.

Abnehmen mit Bewegung im Alltag

Bewegung heißt nicht unbedingt Sport machen. Auch im Alltag lassen sich viele kleinere und größere Bewegungseinheiten einbauen, die aufs Ganze gesehen ganz schön viele Kalorien purzeln lassen. Sie können zum Beispiel mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren, oder einige U-Bahn Stationen früher aussteigen, um den Rest zu laufen.

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Nehmen Sie außerdem öfter die Treppe anstatt des Aufzuges oder der Rolltreppe, nehmen Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin einige bewegungsreiche Haushaltsaufgaben ab, gehen Sie mit Ihrer besten Freundin spazieren, anstatt sich zum Kaffeeklatsch mit Kuchen zu treffen – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt, gerade mit etwas Kreativität.

Die Effekte wiederum sind gewaltig: Bei sehr untrainierten Menschen hilft schon die Verbrennung von 800 – 900 Kalorien pro Woche dabei, unnötige Pfunde langsam loszuwerden und sich fitter und gesünder zu fühlen.

Abnehmtipps: Gesund abnehmen mit Matcha X und ohne Verzicht

Abzunehmen und ein gesundes und schönes Gewicht halten zu können, das ist der Traum vieler übergewichtiger Menschen. Doch wer kennt nicht das ewige Diätproblem: Man reißt sich zusammen, isst wochenlang fast nur Salat und Obst, geht laufen, nimmt eisern ab, freut sich über die ersten purzelnden Pfunde, doch dann stagniert das Gewicht und geht kaum bis gar nicht mehr runter. Und kaum versieht man sich, lässt die Motivation nach, der Sport wird weniger und man möchte doch einmal wieder die eine oder andere Leckerei essen – und schon sind alle verlorenen Pfunde wieder drauf.

Da kommt natürlich früher oder später der Verdacht auf, man hätte überhaupt nur diese eine Wahl: Entweder dauerhaft extrem viel Sport machen und auf alle kalorienreichen Leckereien verzichten, oder sich mit seinem Übergewicht abfinden und die gesundheitlichen Probleme, die damit früher oder später einhergehen, in Kauf nehmen. Ein frustrierender Gedanke. Gibt es da keinen Mittelweg, werden sich all die Menschen, die Probleme mit ihrem Gewicht haben, fragen. Aber doch, den gibt es schon: Ein langsamer, aber andauernder Gewichtsverlust, der zwar Geduld erfordert, aber nicht so viel Verzicht abverlangt wie die typischen Diäten.

Matcha X zur Unterstützung des Gewichtsverlusts

unicity_matcha_xUnsere Empfehlung ist: Beginnen Sie den Abnehmprozess mit einer 90-Tage- Matcha X-Kur. Das Nahrungsergänzungsmittel verbessert Ihren Stoffwechsel und erhöht Ihre Fettverbrennung. Denn es ist zusammengesetzt aus natürlichen Zutaten wie Matcha Pulver, Ingwer, Cayenne Pfeffer, Panax Ginseng und afrikanischem Mangokern – also alles Lebensmittel, die dafür bekannt sind, den Stoffwechsel auf natürliche Weise zu fördern. Gerade also Menschen, die sich am Riemen reißen und extra weniger und gesünder essen, aber dennoch sehr schleppend abnehmen, weil einfach ihr Stoffwechsel zu langsam ist, werden in Matcha X ein wunderbares Hilfsmittel finden.

Matcha X gibt es in zwei Ausführungen, die jeweils einmal täglich eingenommen werden:

  • Matcha X AM liefert Energie und erhöht die Wärmebildung durch die Aktivität Ihres Stoffwechsels und ist am Vormittag einzunehmen.
  • Matcha X PM unterstützt Ihre Fettverbrennung und blockiert die Fettaufnahme und wird am Nachmittag zugeführt.

Die Zubereitung von Matcha X ist ganz einfach: Vermischen Sie einfach den Inhalt eines Päckchens mit – je nach Geschmack – 250-400 Milliliter Wasser. Sie können Matcha X heiß oder kalt trinken.

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Kaufen können Sie Matcha X in unserem Unicity Onlineshop.

Langsam aber dauerhaft abnehmen ohne Hunger und Verzicht

Und nun heißt es während der Abnehmphase natürlich: Essen Sie vor allem kalorienarme Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Kartoffeln und mageres Fleisch und Fisch und bewegen Sie sich viel. Dazu zählt nicht nur Sport, sondern auch Bewegung im Alltag wie Treppensteigen, zu Fuß gehen und den Haushalt machen. Mit Matcha X AM, das Ihnen ja den nötigen Energiekick liefert, sollte es auch nicht so schwer sein, sich aufzuraffen, um sich zu bewegen. Passen Sie auf, dass Sie nicht dauernd Hunger haben und auf nichts komplett verzichten müssen, auch nicht auf die größte Kalorienbombe. Denn Hunger und Verzicht trübt die Stimmung, senkt die Motivation, abzunehmen und sich zu bewegen. Essen Sie sich an gesunden und kalorienarmen Lebensmitteln satt und gönnen Sie Ihrem Körper ein Stückchen Schokolade oder mal eine fettigere Mahlzeit, wenn er danach verlangt. Reduzieren Sie nur bitte die Menge. Haben Sie früher eine ganze Pizza gegessen, so teilen Sie diese besser auf zwei Tage auf und essen Sie einen großen Salat dazu.

Sicherlich werden Sie auf diese Weise nicht schnell abnehmen, aber langsam und stetig. Nehmen Sie sich keine Wochen oder Monate als Zeitraum, sondern Jahre, zum Beispiel 10 Kilogramm in einem Jahr. Sind Sie dann nach einigen Jahren am Ziel und haben Ihr Wunschgewicht erreicht, haben sich Ihr Körper und Ihr Kopf schon längst an den neuen Lebensstil – Bewegung in Maßen und gesunde Ernährung ohne den Verzicht auf kleine Sünden – gewöhnt und Sie können ihn beibehalten, sodass die im Lauf der Jahre verlorenen Pfunde für immer weg und sie fit und gesund bleiben.

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Eistee selber machen mit Unicity Matcha: Gesunde und kalorienarme Erfrischung für den Frühling

Endlich zeigt sich die Sonne wieder öfter, die Temperaturen steigen, die Mäntel verschwinden im Schrank – kurzum, es wird Frühling. Doch auch wenn eine Tasse dampfendem Tee nie wohltuender ist als an einem kalten Wintertag, so ist der Beginn der warmen Zeit doch kein Grund, auf Tee zu verzichten. Und wer an den besonders heißen Tagen keine Lust hat, auch noch heißen Tee zu trinken, kann sich selbst einen Eistee zubereiten. Da weiß man, was drin ist und kann – im Gegensatz zu den industriell hergestellten Eistees – ganz schön viel Zucker einsparen, ohne dass der Tee an Geschmack einbüßt. Vor allem wenn das Matchapulver im Rezept enthalten ist, wird der selbstgemachte Eistee einmalig lecker.

Lecker und exotisch: Ein Rezept für grünen Eistee

Grüner Eistee hat nicht nur einen ganz besonderen, exotischen Geschmack, sondern ist vor allem auch gesund und liefert aufgrund des darin enthaltenen Koffeins auch jede Menge Energie –dabei ist er aber sehr viel schonender als Kaffee.

Verwenden können Sie entweder Matchapulver pur oder die erfrischende Mischung, die in Unicity Matcha enthalten ist – das hochwertige Pulver wird bei diesem Produkt verfeinert mit Blaubeeren, Guarana und weiteren wertvollen, natürlichen Zutaten.

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Für eine große Kanne Eistee (ca. 1,2 Liter, ca. 6 Tassen) benötigen Sie:

  • 3 Teelöffel Matchapulver oder Unicity Matcha
  • einige Stängel Pfefferminze
  • einige 2-3 Eiswürfel pro Tasse
  • 6 Esslöffel Limettensaft
  • einen halben Liter Direktsaft Ihrer Wahl (zum Beispiel Ananassaft, Apfelsaft, Orangensaft)
  • 600 Milliliter kochendes Wasser

Nun bereiten Sie zunächst aus kochendem Wasser und dem Matchapulver einen Matchatee vor. Wie das funktioniert, können Sie hier nachlesen. Lassen Sie ihn etwas abkühlen. Am besten rühren Sie in einer großen Schüssel, damit Sie die gesamte Menge auf einmal zubereiten können. Lassen Sie den Tee dann etwas abkühlen, bevor Sie ihn in eine große Kanne füllen, sodass diese etwa zur Hälfte gefüllt ist. Füllen Sie dann die Säfte hinein und verrühren Sie Ihren Eistee. Garnieren Sie ihn, nachdem er vollständig abgekühlt ist, mit Eiswürfeln und werfen Sie am Ende noch die Pfefferminzblätter hinein – fertig ist ein erfrischendes, leckeres und gesundes Getränk. Die Kalorienzahl des grünen Eistees ist vergleichbar mit einer Saftschorle, da er zur Hälfte aus Saft besteht. Möchten Sie Kalorien sparen, so geben Sie mehr Tee und weniger Saft in Ihren selbstgemachten Eistee.

Die Teepflanze Camellia Sinensis

Als „Tee“ bezeichnen wir in der Regel heiße Getränke zum Aufgießen, die aus unterschiedlichen Pflanzen und Pflanzenteilen gewonnen werden. Tatsächlich ist dies aber nicht korrekt, denn streng genommen gibt es „die eine“ Teepflanze, die Camellia Sinensis, aus welcher grüne, schwarze, aber auch die etwas selteneren weißen und gelben Tees hergestellt werden.

Alle anderen Kräuter- und Früchtetees sind dementsprechend keine „richtigen“ Tees – was für den Genuss dieser Getränke natürlich vollkommen egal ist, aber dennoch möchten wir heute den Fokus auf „echten“ Tee legen und Ihnen gerne etwas über diese besondere Pflanze Camellia Sinensis erzählen.

Botanische Fakten zur Teepflanze

Die Teepflanze gehört zur Pflanzengattung der Kamelien und ist als solche Teil der Familie der Teestrauchgewächse. Camellia Sinensis gibt es in verschiedenen Varietäten als Sträucher und Bäume, die zwischen 1,5 und 30 Meter hoch werden. Sie sind immergrün und tragen von Oktober bis Februar weiße Blüten mit kleinen gelben Haaren. Sie wachsen von Natur aus in verschiedenen Ländern Asiens und Afrikas, wo die Sommer feucht und heiß, die Winter trocken und kühl sind. Dazu gehören Teile Japans, Chinas und Indiens sowie Korea, Thailand, Vietnam und Laos.

Zwei der Camellia Sinensis Varietäten werden hauptsächlich für die Gewinnung von Tee verwendet: Die ältere der Varietäten, die den schlichten Beinamen „sinensis“ trägt, eignet sich besonders für die Herstellung von grünem Tee. Die Varietät Camellia Sinensis var. assamica wurde erst im 19. Jahrhundert entdeckt und wurde schnell die Pflanze für schwarzen Tee, da ihre Blätter mehr Gerbstoffe enthalten. Weil sie jedoch auch deutlich größer und dementsprechend ertragreicher sind als die Blätter der Camellia Sinensis, werden heutzutage gerne Hybride aus beiden Pflanzen angebaut.

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Die Gewinnung von Tee aus der Camellia Sinensis

Die Blätter der Teepflanze werden in der Regel frisch gepflückt und je nach Teesorte unterschiedlich weiterverarbeitet. Soll Pulver für Matcha Tee aus der Pflanze werden, so werden die Sträucher einige Wochen vor der Ernte beschattet, damit sich besonders viel Chlorophyll bildet, welches für den besonderen Geschmack von Matcha Tee verantwortlich ist. Je hochwertiger und teurer ein Tee ist, umso sorgfältiger ist höchstwahrscheinlich auch die Auswahl der Blätter sowie ihre Weiterverarbeitung. So gibt es zum Beispiel die „orthodoxe Produktion“ von Schwarzem Tee, bei welcher nur die oberste Blattknospe sowie die beiden darauffolgenden jüngsten Blätter verwendet werden und auch die hochwertigsten Grünen Tees bestehen aus den zartesten Teeblättern.

Die Teepflanze Camellia Sinensis im Garten anbauen?

Mit etwas Aufwand lässt sich die Teepflanze tatsächlich auch zuhause im eigenen Garten anbauen. Wichtig ist, dass die Pflanze genügend Platz für ihre umfangreichen Wurzeln hat und oft frisches Wasser bekommt, denn sie gehört zu den „durstigen“ Pflanzen. Auch ein passender Dünger ist notwendig. Nach der Ernte sollten Sie Ihre Teeblätter an einem gut gelüfteten Ort trocknen und aufpassen, dass sie nicht von Schimmel befallen werden. Bedenken Sie aber, dass das Klima in Deutschland eben nicht so ganz dem entspricht, was eine Teepflanze liebt, und auch die Geheimnisse des Teeanbaus sowie die feinen Unterschiede bei der Herstellung verschiedener Teesorten kennen vermutlich nur die Teebauern im fernen Osten aus vielen Generationen Erfahrung. Wer aber den Umgang mit Pflanzen liebt und es einfach gerne mal ausprobieren würde, seinen eigenen Tee anzubauen, für den ist es sicherlich einen Versuch wert. Alle anderen können ihren köstlichen Tee im Fachhandel kaufen oder sich in unserem Onlineshop Erfrischungsgetränke mit Matcha Tee bestellen.