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Wie der Tee nach Europa kam

Der Legende nach wurde Tee bereits vor knapp 5.000 Jahren in China entdeckt. Aber erst vor gut 400 Jahren gelangte er erstmals nach Europa. Heute ist Tee nach Wasser das beliebteste Getränk weltweit und ein wichtiges Handelsgut. Drehscheibe des europäischen Teegeschäfts ist die Hansestadt Hamburg.

Per Zufall vor über 5.000 Jahren entdeckt

Der chinesische Kaiser Shennong, der zu den sog. „legendären chinesischen Urkaisern“ zählt, gilt als Entdecker des Tees. In China war es damals (ca. 3000 Jahre vor Christus) bereits üblich, das Trinkwasser abzukochen und mit pflanzlichen Zusätzen zu aromatisieren. Die Legende sagt, dass Shennong den Genuss des Tees entdeckte, als eines Tages Blätter von einem Strauch des Palastgartens in das kaiserliche Trinkwasser fielen. Wie von Zauberhand verfärbte sich das Wasser goldbraun. Der Kaiser kostete das durch Zufall entstandene Getränk und war von dem wunderbar herben Geschmack sowie der wohltuenden Wirkung sehr angetan. Hinter dem bis dahin unbekannten Gewächs verbarg sich ein Teestrauch.

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Tee als Digestif – Der neue Trend in Deutschland

Wer kennt es nicht, man hat in fröhlicher Runde mit Freunden ein köstliches Essen in mehreren Gängen genossen, und spätestens nach dem Dessert fühlt man sich müde und ein wenig zu satt. Jetzt ist ein Digestif das einzig Wahre, ein Getränk, das man zur Förderung der Verdauung nach dem Essen zu sich nimmt.

Es muss aber nicht immer Alkohol oder Espresso sein: Gönnen Sie sich und Ihren Freunden einmal etwas ganz Besonderes und kredenzen Ihnen Tee! Sehr empfehlenswert als „Anreger nach dem Essen ist zum Beispiel ein „Assam-Shot“, der „kleine Kräftige“ aus Assam Tee. Für den größeren Schluck eignet sich ein „Double Shot“, also ein Doppelter. Ein „Assam-Shot“ rundet als absolutes Highlight das Menü ab und gibt ihm durch sein wunderbares Aroma eine angenehme Note zum Abschluss.

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Die Wundermittel in Matcha und anderen grünen Tees: Wissenswertes über Catechine

Grüner Tee enthält sie und sie leisten wichtige Dienste für unsere Gesundheit – aber was genau sind eigentlich Catechine und welche positiven Wirkungen haben sie auf unseren Körper?

Was sind Catechine und wie wirken sie auf den Körper?

Catechine sind Bitterstoffe aus Pflanzen und gehören zur Gruppe der Flavonoide, die wiederum zur übergeordneten Gattung der Polyphenole gehören. Besonders bekannt sind sie für ihre starken Fähigkeiten als Radikalfänger.

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Freie Radikale werden im Körper gebildet, indem UV-Strahlung, Schadstoffe oder Chemikalien auf ihn einwirken. Gibt es zu viele freie Radikale im Körper, so werden die Zellen geschädigt, es kommt zu verfrühten Alterserscheinungen und auch die Entstehung einiger Krankheiten, besonders solche, die das Herz-Kreislaufsystem betroffen, werden häufig mit einem Übermaß an freien Radikalen im Körper in Verbindung gebracht. Catechine fangen diese Radikale ab und hemmen so ihre schädliche Wirkung – ein natürlicher Anti-Aging Effekt, und zugleich eine wirksame Unterstützung bei der Vermeidung von Krankheiten.

Weiterhin sollen Catechine auch die Senkung des Cholesterinspiegels unterstützen, das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle senken, zur Vorbeugung von Parkinson und Alzheimer sowie zur Verhinderung von Karies beitragen sowie bei Durchfall helfen, indem sie Durchfall verursachende Bakterien hemmen.

EGCG im Matcha Tee: Ein ganz besonderes Catechin

Als besonders wertvolles Catechin gilt das Epigallocatechin-Gallat (besser bekannt als EGCG), welches zwar in jedem grünen Tee enthalten ist, aber dessen Konzentration im Matcha Pulver deutlich höher ist als in anderen Grünteesorten.

In den letzten Jahren hat sich besonders die Krebsforschung mit diesem Stoff auseinandergesetzt. Experimente an Tieren zeigten, dass EGCG die Tumorvergrößerung und die Bildung von Metastasen hemme und auch der Entstehung eines Tumors vorbeuge. Dazu muss jedoch gesagt werden, dass die Forschungen hier zwar interessante Ergebnisse liefern, aber noch am Anfang stehen und Matcha Tee  zu trinken natürlich niemals eine Krebstherapie ersetzen, sondern nur ergänzen kann.

In welchen Lebensmitteln sind Catechine enthalten?

Tatsächlich finden sich Catechine vor allem im grünen Tee, wo sie 30 bis 40 Prozent des Gewichts der getrockneten Teeblätter ausmachen. Somit ist grüner Tee das Lebensmittel, welches die konzentrierteste Menge an Catechinen enthält.

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Außerdem sind auch in Weintrauben, Äpfeln und Birnen Catechine enthalten. Da die Schalen reicher an Catechinen sind als die geschälten Früchte, sollten diese Obstsorten wenn möglich immer mit Schale gegessen werden. Eine gute Nachricht für Schokofans und Weintrinker am Schluss: Auch dunkle Schokolade und Rotwein enthalten Catechine. Wars also mal wieder eine Tafel oder ein Glas zu viel, lässt sich zumindest mit Catechinen gut für die kleine Sünde argumentieren.

Eistee selber machen mit Unicity Matcha: Gesunde und kalorienarme Erfrischung für den Frühling

Endlich zeigt sich die Sonne wieder öfter, die Temperaturen steigen, die Mäntel verschwinden im Schrank – kurzum, es wird Frühling. Doch auch wenn eine Tasse dampfendem Tee nie wohltuender ist als an einem kalten Wintertag, so ist der Beginn der warmen Zeit doch kein Grund, auf Tee zu verzichten. Und wer an den besonders heißen Tagen keine Lust hat, auch noch heißen Tee zu trinken, kann sich selbst einen Eistee zubereiten. Da weiß man, was drin ist und kann – im Gegensatz zu den industriell hergestellten Eistees – ganz schön viel Zucker einsparen, ohne dass der Tee an Geschmack einbüßt. Vor allem wenn das Matchapulver im Rezept enthalten ist, wird der selbstgemachte Eistee einmalig lecker.

Lecker und exotisch: Ein Rezept für grünen Eistee

Grüner Eistee hat nicht nur einen ganz besonderen, exotischen Geschmack, sondern ist vor allem auch gesund und liefert aufgrund des darin enthaltenen Koffeins auch jede Menge Energie –dabei ist er aber sehr viel schonender als Kaffee.

Verwenden können Sie entweder Matchapulver pur oder die erfrischende Mischung, die in Unicity Matcha enthalten ist – das hochwertige Pulver wird bei diesem Produkt verfeinert mit Blaubeeren, Guarana und weiteren wertvollen, natürlichen Zutaten.

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Für eine große Kanne Eistee (ca. 1,2 Liter, ca. 6 Tassen) benötigen Sie:

  • 3 Teelöffel Matchapulver oder Unicity Matcha
  • einige Stängel Pfefferminze
  • einige 2-3 Eiswürfel pro Tasse
  • 6 Esslöffel Limettensaft
  • einen halben Liter Direktsaft Ihrer Wahl (zum Beispiel Ananassaft, Apfelsaft, Orangensaft)
  • 600 Milliliter kochendes Wasser

Nun bereiten Sie zunächst aus kochendem Wasser und dem Matchapulver einen Matchatee vor. Wie das funktioniert, können Sie hier nachlesen. Lassen Sie ihn etwas abkühlen. Am besten rühren Sie in einer großen Schüssel, damit Sie die gesamte Menge auf einmal zubereiten können. Lassen Sie den Tee dann etwas abkühlen, bevor Sie ihn in eine große Kanne füllen, sodass diese etwa zur Hälfte gefüllt ist. Füllen Sie dann die Säfte hinein und verrühren Sie Ihren Eistee. Garnieren Sie ihn, nachdem er vollständig abgekühlt ist, mit Eiswürfeln und werfen Sie am Ende noch die Pfefferminzblätter hinein – fertig ist ein erfrischendes, leckeres und gesundes Getränk. Die Kalorienzahl des grünen Eistees ist vergleichbar mit einer Saftschorle, da er zur Hälfte aus Saft besteht. Möchten Sie Kalorien sparen, so geben Sie mehr Tee und weniger Saft in Ihren selbstgemachten Eistee.

Die Teepflanze Camellia Sinensis

Als „Tee“ bezeichnen wir in der Regel heiße Getränke zum Aufgießen, die aus unterschiedlichen Pflanzen und Pflanzenteilen gewonnen werden. Tatsächlich ist dies aber nicht korrekt, denn streng genommen gibt es „die eine“ Teepflanze, die Camellia Sinensis, aus welcher grüne, schwarze, aber auch die etwas selteneren weißen und gelben Tees hergestellt werden.

Alle anderen Kräuter- und Früchtetees sind dementsprechend keine „richtigen“ Tees – was für den Genuss dieser Getränke natürlich vollkommen egal ist, aber dennoch möchten wir heute den Fokus auf „echten“ Tee legen und Ihnen gerne etwas über diese besondere Pflanze Camellia Sinensis erzählen.

Botanische Fakten zur Teepflanze

Die Teepflanze gehört zur Pflanzengattung der Kamelien und ist als solche Teil der Familie der Teestrauchgewächse. Camellia Sinensis gibt es in verschiedenen Varietäten als Sträucher und Bäume, die zwischen 1,5 und 30 Meter hoch werden. Sie sind immergrün und tragen von Oktober bis Februar weiße Blüten mit kleinen gelben Haaren. Sie wachsen von Natur aus in verschiedenen Ländern Asiens und Afrikas, wo die Sommer feucht und heiß, die Winter trocken und kühl sind. Dazu gehören Teile Japans, Chinas und Indiens sowie Korea, Thailand, Vietnam und Laos.

Zwei der Camellia Sinensis Varietäten werden hauptsächlich für die Gewinnung von Tee verwendet: Die ältere der Varietäten, die den schlichten Beinamen „sinensis“ trägt, eignet sich besonders für die Herstellung von grünem Tee. Die Varietät Camellia Sinensis var. assamica wurde erst im 19. Jahrhundert entdeckt und wurde schnell die Pflanze für schwarzen Tee, da ihre Blätter mehr Gerbstoffe enthalten. Weil sie jedoch auch deutlich größer und dementsprechend ertragreicher sind als die Blätter der Camellia Sinensis, werden heutzutage gerne Hybride aus beiden Pflanzen angebaut.

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Die Gewinnung von Tee aus der Camellia Sinensis

Die Blätter der Teepflanze werden in der Regel frisch gepflückt und je nach Teesorte unterschiedlich weiterverarbeitet. Soll Pulver für Matcha Tee aus der Pflanze werden, so werden die Sträucher einige Wochen vor der Ernte beschattet, damit sich besonders viel Chlorophyll bildet, welches für den besonderen Geschmack von Matcha Tee verantwortlich ist. Je hochwertiger und teurer ein Tee ist, umso sorgfältiger ist höchstwahrscheinlich auch die Auswahl der Blätter sowie ihre Weiterverarbeitung. So gibt es zum Beispiel die „orthodoxe Produktion“ von Schwarzem Tee, bei welcher nur die oberste Blattknospe sowie die beiden darauffolgenden jüngsten Blätter verwendet werden und auch die hochwertigsten Grünen Tees bestehen aus den zartesten Teeblättern.

Die Teepflanze Camellia Sinensis im Garten anbauen?

Mit etwas Aufwand lässt sich die Teepflanze tatsächlich auch zuhause im eigenen Garten anbauen. Wichtig ist, dass die Pflanze genügend Platz für ihre umfangreichen Wurzeln hat und oft frisches Wasser bekommt, denn sie gehört zu den „durstigen“ Pflanzen. Auch ein passender Dünger ist notwendig. Nach der Ernte sollten Sie Ihre Teeblätter an einem gut gelüfteten Ort trocknen und aufpassen, dass sie nicht von Schimmel befallen werden. Bedenken Sie aber, dass das Klima in Deutschland eben nicht so ganz dem entspricht, was eine Teepflanze liebt, und auch die Geheimnisse des Teeanbaus sowie die feinen Unterschiede bei der Herstellung verschiedener Teesorten kennen vermutlich nur die Teebauern im fernen Osten aus vielen Generationen Erfahrung. Wer aber den Umgang mit Pflanzen liebt und es einfach gerne mal ausprobieren würde, seinen eigenen Tee anzubauen, für den ist es sicherlich einen Versuch wert. Alle anderen können ihren köstlichen Tee im Fachhandel kaufen oder sich in unserem Onlineshop Erfrischungsgetränke mit Matcha Tee bestellen.

Tee trinken: Welcher Tee eignet sich für welche Tageszeit?

Tee ist ein wunderbares und vielseitiges Getränk, welches es in allen möglichen Variationen gibt: Neben den „echten“ Teesorten schwarzer und grüner Tee, die beide aus der Teepflanze Camellia sinensis gewonnen werden, sind natürlich auch all die „teeähnlichen Getränke“ aus unterschiedlichsten Kräutern und Früchten nicht zu vergessen, die meistens der Einfachheit halber ebenfalls als Tee bezeichnet werden.

Tee ist ungesüßt nicht nur vollkommen kalorienfrei, sondern kann je nach Sorte auch die unterschiedlichsten Wirkungen haben. Und da es nicht immer einfach ist, auf die täglich empfohlene Trinkmenge von 1,5 bis 2 Litern zu kommen, sollte die tägliche Tasse Tee nicht fehlen – wobei es gerne auch mehr sein kann. Denn ein leckerer und wohltuender Tee trinkt sich natürlich leichter als fades Wasser. Doch welcher Tee passt warum zu welcher Tageszeit?

Grüne und schwarze Teesorten für den Morgen

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Dadurch, dass die „echten“ Teesorten grüner und schwarzer Tee Koffein enthalten, eignen sie sich als Wachmacher am Morgen. Zugleich ist ihr Koffeingehalt deutlich niedriger als der von Kaffee, entsprechend muss man beim Teekonsum auch nicht ganz so aufpassen wie beim Kaffee. Außerdem ist das Koffein im Tee an Gerbstoffe gebunden, die mit der Aminosäure L-Theanin wirken, weshalb es deutlich besser verträglich ist. Dieselben Gerbstoffe sind übrigens auch wohltuend für den Magen und den Darm. Ob lieber schwarzer oder grüner Tee getrunken wird, ist natürlich Geschmacksache, wobei aber der Vorteil von grünem Tee nicht außer Acht gelassen werden sollen: Grüner Tee hilft dank seiner Antioxidantien bei Hautproblemen und verlangsamt die Hautalterung. Besonders Matcha Tee, den es auch mit weiteren Zutaten versehen in unserem Onlineshop gibt, ist sehr reich an Antioxidantien.

Leckere und den Stoffwechsel anregende Kräuter- und Früchtetees für die Mittagszeit

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Mittags und Nachmittags bieten sich verschiedene Kräuter- und Früchtetees an. Hier sollten Sie sich einfach mal durch die verschiedenen Sorten probieren. Ob Zimt-Orange, Dattel-Feige oder ein klassischer Pfefferminztee – vielleicht finden Sie ja Ihren Lieblingstee? Auch wenn dem so sein sollte, wird übrigens empfohlen, die Kräuterteesorte öfter mal zu wechseln. Wird immer nur derselbe Tee in rauen Mengen getrunken, könnte er ungewünschte Wirkungen entfalten, die er in Maßen genossen nicht hätte.

Einige Tees sind für ihre charakteristischen Wirkungen bekannt. So soll Ingwertee den Stoffwechsel ankurbeln, Kamillentee (lauwarm getrunken) für einen angenehmen Körpergeruch sorgen und Misteltee (ebenfalls lauwarm getrunken) zu einer Senkung des Blutdrucks beitragen.

Beruhigende Kräutertees für den Abend

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Wer sich am Abend eine Tasse Tee gönnt, braucht etwas, das ihn beruhigt und auf einen erholsamen Schlaf vorbereitet. Koffeinhaltige Tees sind deshalb natürlich für den Abend nicht geeignet, Ihren Lieblingsfrüchte oder –kräutertee können Sie aber gerne trinken.

Es gibt spezielle „Gute Nacht“-Teemischungen für den Abend zu kaufen, allerdings lassen sich aus den passenden Kräutern auch selbst beruhigende Mischungen herstellen. Passende Kräuter sind Baldrian, Lavendel, Fenchel und Melisse. Wer abends auch seinen Magen etwas beruhigen möchte, kann Tee aus Himbeerblättern oder Lindenblüten trinken.

Wichtig ist prinzipiell, Tee immer mit kochendem Wasser aufzugießen, um Keime abzutöten. Wer dies tut und seine Kräuterteesorten regelmäßig wechselt, kann mit Tee erfreulich wenig falsch machen.

Matcha Pulver: Die Herstellung von Matcha Tee

Matcha, der grüne Tee aus Japan, ist nicht nur für seine wohltuenden und die Gesundheit unterstützenden Wirkungen bekannt, sondern auch für seine sorgfältige und besondere Art der Gewinnung und die hohe Qualität, die dadurch zustande kommt. Im Gegensatz zu den meisten Tees wird Matcha nicht als Blätter, sondern als Pulver verwendet. Doch wie wird Matcha Pulver eigentlich gewonnen?

Matcha als Schattentee

Matcha Tee ist sehr selten. Er wird ausschließlich in Japan hergestellt, und selbst dort gibt es nur wenige Teebauern, die sich auf die Kunst der Matcha Pulver Herstellung verstehen. Matcha gehört zur Sorte der Schattentees. Einige Wochen vor der Ernte werden die Plantagen zu beschattet, indem beispielsweise Netze oder Bambusmatten darüber gespannt werden. Dadurch bilden die Pflanzen viel Chlorophyll, Theanin und Koffein, aber wenig Gerbstoffe – und das schließlich ist das Geheimnis, weshalb Matcha so frisch und süßlich schmeckt und dabei auch noch wach macht.

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Die Verarbeitung zu Matcha Pulver

Nach der Ernte der Teeblätter werden sie mit Wasserdampf gedämpft, getrocknet und anschließend wird das Blattgewebe durch einen Luftzug von dem Strunk und den Blattrippen getrennt, um wirklich nur den feinsten und wertvollsten Teil der Teeblätter zu erhalten. Denn es ist gerade das Blattgewebe, das so aromatisch und reich an Wirkstoffen ist. Es entstehen flockenartige Blattteile, die die Teebauern als Tencha bezeichnen.

Die flockigen Teeblätter werden dann noch mit Granitsteinmühlen gemahlen – das leuchtend grüne Matcha Pulver entsteht. Um 30 Gramm des Teepulvers herzustellen, müssen die Mühlen etwa eine Stunde mahlen – das erklärt, warum Matcha so wertvoll und nicht gerade günstig ist.

Anbaugebiete von Matcha

Matcha Tee wird vor allem im südlichen Teil Japans angebaut, zum Beispiel auf Kyūshū, der drittgrößsten Insel Japans oder in der Nähe der Städte Nagoya und Kyoto. Berühmte Anbaugebiete sind die Städte Uji, Nishio und Fukoka.

Matcha sollte aus Japan kommen und traditionell hergestellt sein

Nicht alles, was als Matcha verkauft wird, wird exakt so hergestellt, denn dieser Begriff ist nicht geschützt. Manchmal werden gemahlene Teeblätter so bezeichnet, die als Ganzes, mitsamt der Blattrippen und dem Strunk, gemahlen wurden, oder vor der Ernte nicht abgedeckt worden sind. Deshalb sollten Sie stets darauf achten, dass das Matchapulver, das Sie kaufen, auch wirklich das wertvolle Teepulver aus Japan ist, das Sie haben möchten und für dessen Qualität sich auch die höheren Preise lohnen.

Matcha Tee richtig zubereiten

Als Spezialität aus Japan, die bei den traditionellen japanischen Teezeremonien getrunken wird, ist Matcha Tee auch in Europa bekannt geworden. Der leckere Tee-Exot gilt als gesunder und wohltuender Wachmacher. Doch wie wird Matcha Tee eigentlich zubereitet? Geht das auch unabhängig von einer ausgiebigen Teezeremonie einfach und unkompliziert im schnelllebigen Alltag?

Das Zubehör zur Matcha Tee Zubereitung

Da Matcha ein feines, loses Pulver ist und somit anders beschaffen ist als die meisten Tees, geht auch die Zubereitung anders vonstatten und es ist ein kleines Zubehörset notwendig.

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